Düsseldorf-Marathon wieder mit „Aluminium-Meile“ - Fröhliches Fest für Fans

29.04.2008 | Düsseldorf, im April 2008 – Anlässlich des Düsseldorfer Marathonlaufs steigt auch in diesem Jahr entlang der Fritz-Wüst-Straße ein großes Nachbarschaftsfest.

Was Anwohner Heinz-Peter Schlüter vor Jahren als private Party am Straßenrand initiiert hat, ist mittlerweile zu einer großen Gemeinschaftsaktion gereift: Immer mehr Nachbarn machen mit, laden weitere Freunde ein und sorgen für eine gute Stimmung, die sich nicht zuletzt auf die vorbeieilenden Sportler überträgt. Schlüters Trimet Aluminium AG hat das Patronat über den Streckenabschnitt „Kilometer 27“ übernommen und die Fritz-Wüst-Straße folgerichtig als „Aluminium-Meile“ dekoriert.

Der Firmenchef, in jüngeren Jahren selbst Marathonläufer, sorgt den ganzen Tag über mit seiner Beatles-Cover-Band „Düsselfööss“ für den richtigen Rhythmus, „bei dem jeder einfach mit muss“ (Schlüter). Zur fetzigen Musik gibt es Getränke und leckere Speisen für die aller Erfahrung nach gut 500 Zuschauer, die sich an diesem Streckenabschnitt einfinden werden. Die Anwohner verkaufen selbstgebackene Kuchen, frische Brezeln und Waffeln, grillen Würstchen, offerieren Salate und servieren Flüssiges von Cola bis Altbier. Was beim Verkauf an Überschuss erzielt wird, geht direkt aufs Konto der sozialen Einrichtung „Aktion Lichtblicke e. V.“ – hoffentlich werden es auch diesmal wieder einige Tausend Euro werden, 4.000 Euro waren es im Vorjahr.

So verbindet Schlüter seinen Spaß am Sport mit einem sozialen Anliegen und ein wenig Werbung für sein Unternehmen und dessen Produkte. Freilich wird niemand privat bei Trimet Aluminium kaufen wollen, doch die breite Öffentlichkeit an den Nutzen des Leichtmetalls zu erinnern, das sollte gelingen. Aluminium ist das Metall für die Zukunft, weil es vor allem in Form von leichten Einbauteilen in Autos, Flugzeugen und Zügen die Umwelt schützt und Energie spart, als Folie bei Lebensmitteln für lange Haltbarkeit sorgt und am Ende seiner Nutzungsdauer – nach welchem Einsatz auch immer – komplett und kostengünstig zu recyceln ist.

Gegründet wurde die TRIMET ALUMINIUM AG vor 22 Jahren als Handelshaus in Düsseldorf. Inzwischen betreibt das Unternehmen neben dem Handel im alten Arag-Haus an der Heinrichstraße zwei Hütten zur Produktion von Primäraluminium (Essen, Hamburg), zwei Recyclingwerke (Gelsenkirchen, Harzgerode) und Gießereien (Essen, Harzgerode, Sömmerda). 1.600 Mitarbeiter werden beschäftigt und erwirtschafteten zuletzt einen Umsatz von über einer Milliarde Euro. Mit einer Primärproduktion von 300.000 Tonnen Aluminium ist das Unternehmen Deutschlands größter Aluminiumproduzent.

„Vorankommen“ ist die Devise bei der TRIMET ALUMINIUM AG, ökonomisch und ökologisch, gesellschaftlich und individuell. Für ihr überdurchschnittliches Engagement in der Aus- und Weiterbildung und gute Arbeitsbedingungen hat die Trimet schon dreimal das Siegel „Arbeit plus“ erhalten, das von der Evangelischen Kirche und dem Institut für Wirtschafts- und Sozialethik der Universität Marburg verliehen wird. Das Fazit daraus: Leidenschaft und Ausdauer zahlen sich aus – auch für die Marathonteilnehmer bei Kilometer 27 und der Wegstrecke, die noch vor ihnen liegt.

Von: Mathias Scheben

Menü
Zurück