Metallfrühstücke 2009: Hoffnungsschimmer am Horizont

06.02.2009 | Essen – Gleich zwei „Metallfrühstücke 2009“ fanden im Januar bei der TRIMET ALUMINIUM AG in Essen statt. Zu diesen Branchentreffen, die seit Ende der neunziger Jahre vom größten deutschen Aluminiumproduzenten jeweils zum Jahresbeginn ausgerichtet werden, trafen sich auch diesmal führende Vertreter der Metallwirtschaft und diskutierten die aktuelle Lage und versuchten einen Ausblick auf die Entwicklungen in den kommenden Monaten. 40 Kunden aus der Metallindustrie waren der Einladung zum „Metallfrühstück 2009“ gefolgt.

Im Fokus der Zusammenkunft standen die weltweit prekäre Situation auf dem Aluminiummarkt und die Klimapolitik der Europäischen Union. Auf Expertenanalysen, Prognosen und Marktberichte der TRIMET folgten Gastvorträge von Adam Rowley, Macquarie Bank, sowie Tjeerd Konst von Credit Suisse. Anschließend standen die Referenten den geladenen Gästen wie immer eingehend Rede und Antwort.

Fazit der Gespräche war, dass trotz derzeit unwirtschaftlicher Produktionsbedingungen für Aluminium ein Lichtstreif am Horizont erkennbar bleibe. Denn trotz Wirtschaftskrise werde langfristig eine stark steigende Nachfrage nach Aluminium auf dem Weltmarkt erwartet. Auch die Ankündigung des Bundeswirtschaftsministeriums, Ausgleichsmechanismen für die steigenden Produktionskosten durch den Emissionshandel der EU zu schaffen, ließ Hoffnung für die Zukunft schöpfen.

Neben der Bewertung der aktuellen wirtschaftlichen Lage wurde das Treffen auch für geschäftliche Besprechungen genutzt. Ein Rundgang durch das neue Essener Mitarbeiter- und Verwaltungsgebäude der TRIMET ALUMINIUM AG bildete den Abschluss der Veranstaltung.

Von: Mathias Scheben

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