Spendenrekord beim Düsseldorf-Marathon 2009: 8.500 Euro für „Aktion Lichtblicke“

18.05.2009 | Düsseldorf – Gut Ding will Weile haben, doch jetzt steht das mit Spannung erwartete Endergebnis fest: Auf ihrem großen Nachbarschaftsfest, zwischen Kilometer 27 und 28 des diesjährigen Metro Group-Marathons vom 3. Mai, haben die Anwohner der Fritz-Wüst-Straße im Düsseltal einen Reinerlös in Höhe von 8.500 Euro erwirtschaftet. Das sind 1.800 Euro mehr als im Vorjahr. Das Geld wird, wie in den Jahren zuvor, der gemeinnützigen Organisation „Aktion Lichtblicke e.V.“ gespendet.

Zusammengekommen ist der stattliche Betrag aus dem Straßenverkauf von Flüssigem wie Schumacher-Altbier, Bowle, Wein und Wasser und von frischen Brezeln und Waffeln, von gegrillten Würstchen, frischen Salaten und Kuchen. Alle warmen und kalten Speisen waren von den Anwohnern in vielen Stunden Freizeit selbst zubereitet worden, und während des Laufs sorgten zahlreiche Helfer an den Grillständen, Kuchentheken und Bierbars für Service und Nachschub. Wie schon in den Vorjahren, so hat auch in diesem Jahr gemeinsames Engagement den Marathon-Tag für alle zu einem eindrucksvollen Erlebnis werden lassen. In der Spitze bis zu 2.000 Besucher schauten an der Fritz-Wüst-Straße vorbei – und blieben.

Zum Verbleib am Wegesrand und zum Verzehr der Leckereien animierte nicht zuletzt die flotte Musik der „Düsselfööss“, einer Band um Anwohner und Frontmann Heinz-Peter Schlüter, Chef der TRIMET ALUMINIUM AG, Essen. Klassiker aus dem Beatles- und Rolling Stones-Repertoire, aber auch der selbst komponierte „Marathon Swing“ und „Marathon Twist“ machten beste Stimmung an und auf der Strecke. 300 CDs mit den beiden Songs gingen an echte Liebhaber, der Kaufpreis lag bei 5 Euro „plus“.

Die Hochstimmung auf den beiden Seiten der Strecke übertrug sich auch auf die Läuferinnen und Läufer. Von der Party links und rechts animiert, mit frischem Wasser aus Plastikbechern versorgt und unter einer Wasserdusche abgekühlt, gaben sie anschließend noch mal richtig Gas. Die Mitglieder der siebenköpfigen Muntermacher-Band - sie war über fünf Stunden nahezu pausenlos im Einsatz - rekrutieren sich unter anderem aus Mitarbeitern der TRIMET, die als Co-Sponsor des Marathons das Patronat über den Streckenabschnitt übernommen hatte.

Der Empfänger der Spende, die „Aktion Lichtblicke“, kümmert sich um Kinder, für die eine warme Mahlzeit am Tage nicht selbstverständlich ist, finanziert behindertengerechte Umbauten für schwerkranke Kinder und sorgt auch dafür, dass Kinder Not leidender Familien wenigstens zu Weihnachten Grund zur Freude haben. Gefördert werden auch Behandlungen und der Ankauf oder die Anmietung von Therapiematerialien, wenn Krankenkassen nicht helfen. „Lichtblicke“ werden auch möglich bei Ferienfreizeiten für Kinder aus Obdachlosensiedlungen und für Familien in Notlagen, die sich von Allen verlassen fühlen. Der gemeinnützige Verein freut sich über weitere Geldspenden jeder Höhe auf sein Konto 7070 bei der Sozialbank Köln.

Von: Mathias Scheben

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