Die Bundesregierung fördert die "Herstellung klimaschonender NE-Metalle"

20.08.2009 | Der Beitrag der TRIMET ALUMINIUM AG zu Umwelt- und Klimaschutz findet neue Anerkennung. Für das zweite Halbjahr 2009 stehen dem Unternehmen Fördermittel aus einem Sonderfonds im Konjunkturpaket 2 der Bundesregierung zur Verfügung. Vorbehaltlich der noch ausstehenden Zustimmung aus Brüssel soll so der Erhalt der klimaschonend produzierenden Aluhütten in Deutschland und anderer heimischer NE-Produktionen gefördert werden.

Um die komplexen Gründe und Zusammenhänge dieser politischen Entscheidung einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, lud TRIMET zum Pressegespräch in sein Kurt-Ehrke-Haus nach Essen ein. Dabei erläuterte Rolf Hempelmann, energiepolitischer Sprecher der SPD-Bundesfraktion, auf Einladung des Unternehmens die Argumente und Entscheidungsprozesse, die in Berlin  zur positiven Entscheidung über das Förderprogramm geführt hatten. Der Aufsichtsratsvorsitzende Heinz-Peter Schlüter und der Leiter der Abteilung TRIMET-Energiewirtschaft, Heribert Hauck, machten den 11 anwesenden Journalisten der Regional-, Wirtschafts- und Fachpresse deutlich,  welche  entscheidende Bedeutung es für die energieintensive Industrie in Deutschland hat, Strom auf lange Sicht verlässlich und zu wirtschaftlich vertretbaren Preisen beziehen zu können.

Die kurzfristige finanzielle Förderung werde begrüßt. Doch bis zu fairen Strompreisen, mit denen man im europäischen Wettbewerb bestehen könne, sei es bei höchster Energieeffizienz in der Produktion, immer noch ein weiter Weg. Außerdem verlange der Markt Verlässlichkeit. Schlüter: "Unsere Kunden, insbesondere der Automobilindustrie, möchten zur ökologisch ungemein sinnvollen Intensivierung des Aluminiumeinsatzes im Automobil mit uns strategische, langfristige Partnerschaften eingehen. Es geht im Sinne von Umwelt und Klima darum, insbesondere den Flottenverbrauch durch Gewichtseinsparungen zu reduzieren. Von TRIMET werden dazu Liefer- und Preisgarantien verlangt, die wir nur dann abgeben können, wenn wir selbst längerfristige Planungssicherheit haben. Nota bene: Planungssicherheit in der Herstellung von Aluminium ist untrennbar verbunden mit Planungssicherheit in der bezahlbaren Beschaffung des Rohstoffes Strom."

Von: Mathias Scheben

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