Das Nürnberger Unternehmen Ceramix AG rüstet Primäraluminiumerzeuger mit CO2-Erfassungssoftware aus

28.08.2009 | Die Nürnberger Ceramix AG konnte ihre in der deutschen Ziegelbranche bereits seit mehreren Jahren erfolgreich eingesetzte Software zur CO2-Erfassung emissioncontrol nun auch in der Aluminiumindustrie platzieren. TRIMET ALUMINIUM AG, der größte Primäraluminiumerzeuger in Deutschland, erfasst und überwacht nun künftig die bei den Umwandlungs- und Gewinnungsprozessen entstehenden CO2-Emissionen mit emissioncontrol.

Dabei konnte die Software mit ihren vielfältigen Möglichkeiten und Funktionen punkten. So ist es z.B. möglich, Vorketten in die CO2-Bilanz mit einzubeziehen und unterschiedlichste Kennzahlen und Grafiken über die umfangreichen Berichts- und Auswertungsoptionen automatisch ausgeben zu lassen. Ferner ist ein Prognosetool implementiert, das es erlaubt, CO2-Emissionen auf Grundlage variabler Produktionsleistungen bis zum Ende des laufenden Berichtsjahres zu prognostizieren sowie eine Schnittstelle, die einen Netzwerkbetrieb von emissioncontrol gestattet. In Summe ist es möglich, die ermittelten CO2-Emissionen auf eine einzelne Produkteinheit herunter zu brechen und somit einen umfassenden CO2-Fußabdruck (Carbon Footprint) des Produkts Aluminium zu erstellen.

Die Berechnungsroutinen von emissioncontrol wurden dabei für die Bilanzierung der Aluminiumerzeugungsprozesse in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden angepasst und getestet. Dank der grundlegenden Flexibilität der Programmstruktur konnte die Anpassung an die Erfordernisse des Kunden problemlos umgesetzt werden.

Der Aluminiumerzeuger möchte sich mit diesem Schritt unter anderem auf die Möglichkeit vorbereiten, künftig am gesetzlichen Emissionshandel teilnehmen zu müssen: die EU erwägt, die Primär- und Sekundäraluminiumproduktion ab 2013 in den EU-weiten Emissionshandel mit einzubeziehen.

Von: Wolfdietrich Ederer, Ceramix AG

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