Euro stark – Metalle uneinheitlich – Exporte schwach

23.09.2009 | Der Euro präsentiert sich gegen den Dollar momentan so stark wie seit einem Jahr nicht mehr. Von Seiten einiger Devisenexperten ist nun zu hören, dass auch in den nächsten Monaten mit einem schwachen Dollar gerechnet werden muss. Sie führen unter anderem als Grund die moderate Erholung der globalen Konjunktur an.

Außerdem vermutet man, dass auf dem G20-Gipfel in dieser Woche in Pittsburgh Maßnahmen zur Verminderung von Ungleichgewichten im weltweiten Handel beschlossen werden, die zu Lasten der USA gehen könnten. Das dürfte die Stellung des Dollar als „sicherer Hafen“ weiter gefährden.

Keine eindeutige Richtung ist bei den Metallnotierungen festzustellen. Aluminium handelte gestern beiderseits der USD 1.900,-- Marke und Kupfer kämpfte um die USD 6.300,-- Grenze. Impulse aus dem Markt, z.B. von der Verbraucherseite, waren eher dürftig.

Wie am 22.09.2009 bekannt wurde, hat die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise die Exporte deutscher Unternehmen deutlich einbrechen lassen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 betrug der Rückgang 23,5 Prozent. Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer. Auch wenn die Ausfuhren weiter unter den Werten des Vorjahreszeitraums lagen, stiegen sie im Juni und Juli schon wieder bemerkenswert stark an.

Von: Heinz Walter

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