TRIMET im Dialog mit der Jugend: Aufsichtsratschef Heinz-Peter Schlüter steht Gymnasiasten Rede und Antwort

10.11.2009 | Rund 80 Abiturienten aus Bochum, Dinslaken und Essen waren am 9. November zum Dialog mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der TRIMET ALUMINIUM AG, Heinz-Peter Schlüter, nach Essen gekommen. Zuvor hatten sie eine Führung durch Hütte und Gießerei des größten deutschen Aluminiumproduzenten genossen. Mit ihren neuen Kenntnissen, Erfahrungen und Eindrücken gefüttert, stellten die Oberschüler dem Firmenchef ihre Fragen zu Produktion, Person und Politik.

Schlüter freute sich über das Interesse der Schüler und die große Bandbreite ihrer Fragen: „Wenn man die Heranwachsenden richtig informiert und sie Wirtschaft erleben lässt, werden offensichtlich falsche Vorbehalte abgebaut und ein Stück weit Verständnis für das geweckt, was im Leben wirklich wichtig ist.“ Von den Problemen der energieintensiven Industrie, Strom zu fairen Preisen zu bekommen bis hin zu Fragen des CO2-Ausstoßes reichten die Themen der Fragerunde, und auch privat-persönliche Fragen an den Unternehmer Schlüter fehlten nicht.

Über 3.500 Schülerinnen und Schüler aus 49 verschiedenen Gymnasien und Gesamtschulen der Metropole Ruhr haben sich für die Veranstaltungsreihe Dialog mit der Jugend angemeldet und werden bei den 51 Terminen praktische Einblicke in die Wirtschaft erhalten. Das ist neuer Teilnehmerrekord im 13. Jahr der Begegnungsreihe. Bei den Begegnungsterminen stehen Wirtschaftsthemen und Zukunftschancen im Vordergrund. Sie sind praxisnahe Ergänzung zu im Unterricht behandelten ökonomischen Fragestellungen, beispielsweise in den Sozialwissenschaften. Abstrakte Wirtschaftsthemen werden über die direkte Begegnung mit einem Unternehmenslenker authentisch und erlebbar, der einen Nachmittag lang persönlich Rede und Antwort steht.

Auch 2009/2010 ermöglicht der Initiativkreis den Oberstufenschülern der Region drei Formen des Dialogs: Neben dem klassischen Dialog-Termin mit einem der Top-Manager erhalten die Schüler bei Praxisterminen mit Unternehmensbesichtigungen konkrete Einblicke in den Arbeitsalltag und lösen bei Fallstudien echte Fälle aus dem Wirtschaftsleben. Im Mittelpunkt steht jedoch eines: Die Jugendlichen werden bei der Entwicklung ihrer individuellen Perspektiven aktiv unterstützt und neugierig gemacht auf das Thema Wirtschaft.

Von: Mathias Scheben

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