Mit Elan zum Erfolg: 130 Millionen Euro Investitionen in die TRIMET-Standorte Harzgerode und Sömmerda

19.05.2010 | Deutschlands größter Aluminiumproduzent, die TRIMET ALUMINIUM AG, setzt auf ihre Standorte in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Insgesamt mehr als 130 Millionen Euro wird das Unternehmen zum Jahresende an den Standorten Harzgerode und Sömmerda in neue Anlagen investiert haben. Vor neun Jahren hatte TRIMET die beiden Werke übernommen. Während der Vorbesitzer in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten war, sind die Betriebe in diesen Monaten voll ausgelastet und die Arbeitsplätze der insgesamt 680 Mitarbeiter sicher. Dazu werden 70 junge Menschen ausgebildet. Weitere Investitionen mit einem Volumen von rund 25 Millionen Euro sind in Vorbereitung.

In Harzgerode wurde eine komplett neue Gießerei mit zusätzlichen Druckgussmaschinen (Schließkraft 2.200 bis 2.800 to) gebaut. Im Mai und im September dieses Jahres kommen zwei weitere Druckgussmaschinen (2.500 to und 2.800 to) hinzu. Mit der zur Rheinmetall-Gruppe gehörenden KS-Atag ist an gleichem Platz ein Joint Venture gegründet worden, in dem unter anderem für die KS-Atag im Auftrag eines namhaften Automobilwerkes Motorblöcke produziert werden. Zwei der vier dazu erforderlichen Druckgussmaschinen mit einer Schließkraft von je 3.500 to und die dazu gehörenden Bearbeitungszentren sind bereits in Betrieb, die beiden anderen kommen 2011 und 2012 dazu.

Ende 2009 wurde auch eine neue Produktionslinie für die Fertigung von Fahrzeugteilen für den neuen „5er“ von BMW in Betrieb genommen. Damit produziert der Standort Harzgerode erstmalig Fahrwerksteile im Kokillenguss. Dies geschieht in enger Kooperation mit dem BMW-Standort Landshut: In beiden Werken wird je die Hälfte des Bedarfs produziert, wobei TRIMET auch die in Landshut erforderlichen Investitionen trägt und das Automobilunternehmen seine technisches Unterstützung und das exzellente Know-how zur Verfügung stellt. In Sömmerda wird derzeit eine Druckgussmaschine mit einer Schließkraft von 1.300 to aufgebaut. Zusätzlich investiert TRIMET in einen Schmelzofen und ein weiteres Bearbeitungszentrum.

Von: Mathias Scheben

Menü
Zurück