Größte Photovoltaikanlage Essens geht in Betrieb: TRIMET liefert Erneuerbare Energie für 150 Haushalte

17.06.2010 | Essen-Borbeck – Auf dem Gelände der TRIMET ALUMINIUM AG in Borbeck wird in diesen Tagen Essens größte Photovoltaikanlage fertiggestellt. Insgesamt 5.000 Quadratmeter Hallendächer wurden bereits mit Solarmodulen bestückt, die nun nach und nach in Betrieb genommen werden.

In etwa drei Wochen ist die maximale Leistung von 650 Kilowatt von allen Modulen abrufbar, die produzierte Strommenge wird bei jährlich 560.000 Kilowattstunden liegen. Den aus Sonnenkraft gewonnenen Strom speist TRIMET ins Netz der RWE ein und versorgt auf diese Weise rund 150 Haushalte mit absolut sauberer elektrischer Energie. 

„Das ist ein weiterer Beitrag des Unternehmens zum Umwelt- und Klimaschutz“, sagt Heribert Hauck, Leiter des Ressorts Energiewirtschaft. Er verweist darauf, dass auch das in der TRIMET-Hütte produzierte Aluminium das Klima schone: „Wir benötigen zur Gewinnung von Primäraluminium zwar sehr viel Strom. Weil aber das einmal produzierte Aluminium unendlich oft wieder verwertbar ist und dabei nichts an Qualität verliert, und weil die Recyclingquoten nahe hundert Prozent liegen, sprechen wir mit Fug und Recht von Aluminium als erneuerbarer Energie.“ Das unabhängige und renommierte Forschungsinstitut PE International in Leinfelden-Echterdingen hat nachgewiesen, dass jeder der fast 1.600 Mitarbeiter über die Ergebnisse seiner täglichen Arbeit der Umwelt pro Jahr mehr als 1.000 Tonnen CO2 erspart. Hauck: „Dagegen nimmt sich die CO2-Ersparnis durch eine Stromgewinnung aus Sonnenstrahlen zwar eher bescheiden aus, aber schließlich zählen auch kleine Beiträge. Die Großanlage auf den sechs TRIMET-Hallen kommt immerhin auf eine CO2-Ersparnis von 336 Tonnen pro Jahr.“

Hersteller der Anlage ist das Fachunternehmen HB Solar aus dem nordrheinwestfälischen Rietberg, es werden ausschließlich Solarmodule deutscher Hersteller eingesetzt und die Aufträge für die umfängliche Elektroinstallation gingen an Unternehmen aus Essen und Umgebung.

Von: Mathias Scheben

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