Sommerloch nicht in Sicht

06.08.2010 | Wir befinden uns mitten in der Sommer- und Ferienzeit, dennoch freuen sich zumindest die deutschen Industrieunternehmen über prall gefüllte Auftragsbücher. In anderen EU-Ländern verläuft die Wirtschaftsentwicklung eher uneinheitlich, mit Sorge wird dagegen der Konjunkturverlauf in den USA verfolgt.

Trotz allem herrscht an den Börsen beinahe Hochstimmung:

  • Metalle sind weiterhin stark gefragt. Aluminium kostet mehr als USD 2.200,--, Kupfer handelt zwischen USD 7.400 und 7.500,-- / to. Und die Prämien ? Sie geben nicht nach, sondern verharren hartnäckig auf hohem Niveau.
  • Die gute Laune an den Finanzmärkten überträgt sich auch auf den DAX, der gestern in der Spitze mit 6.382 Punkten ein neues Zwei-Jahreshoch erreichte, allerdings später einen Teil der Gewinne wieder abgeben mußte.
  • Aller Skepsis zum Trotz hält sich der Euro deutlich über 1,30 Dollar. Er handelte in den letzten Tagen zwischen 1,3150 und 1,3250 Dollar.

Nebenbei bemerkt: Die Europäische Zentralbank beläßt ihren Leitzins bei 1 Prozent, wo er sich bereits seit Mai 2009 befindet. Erste Zinsschritte nach oben werden frühestens im zweiten Halbjahr 2011 erwartet.

Von: Heinz Walter

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