„Der Industriestandort NRW braucht einen fairen Wettbewerb“

16.06.2011 | Der nordrhein-westfälische Justizminister Thomas Kutschaty und der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag, Norbert Römer, waren gestern zu Gast bei der TRIMET am Standort Essen. Empfangen wurden die Landtagsabgeordneten im Kurt-Ehrke-Haus vom Aufsichtsratsvorsitzenden des Unternehmens Heinz-Peter Schlüter sowie von Vorstandsmitglied Dr. Martin Iffert und dem Leiter der TRIMET-Energiewirtschaft, Heribert Hauck.

Die Besucher informierten sich in Elektrolyse und Gießerei ausführlich über die Abläufe bei der Produktion von Aluminium, die technisch bedingte Energieintensität der Verfahren und die Bedeutung des Aluminiumstandortes Essen für die weiterverarbeitende Industrie Nordrhein-Westfalens.

Anschließend tauschten sich Gäste und Gastgeber zu den aktuellen Fragen der politischen Energiewende aus. Vor der Presse betonte Fraktionsvorsitzender Römer die Bedeutung der industriellen Produktion in NRW und die Notwendigkeit wettbewerbsfähiger Strompreise: „TRIMET ist wichtiges Glied in der industriellen Wertschöpfungskette und braucht einen fairen internationalen Wettbewerb – dessen sind wir uns bewusst und dafür werden wir uns weiter einsetzen“, so Römer,  „auch die notwendige Kompensation der CO2-Kosten im Strom sowie Strompreismodelle, die einen angemessenen Preis für Grundlaststrom anbieten, müssen von der Bundesregierung und der Europäischen Union nun umgesetzt werden – das ist in unseren Nachbarländern wie Frankreich oder Italien längst der Fall.“

Von: Mathias Scheben

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