25 Jahre TRIMET-Kinderkrebshilfe für Universitätsklinikum Düsseldorf

20.12.2011 | Die TRIMET ALUMINIUM AG blickt in diesem Jahr auf ihr 25-jähriges Engagement für die Kinderkrebsstation der Uniklinik Düsseldorf zurück. Der 1986 gegründete „TRIMET-Verein für die Sozialpflege an Krebs erkrankter Kinder und ihrer Eltern e.V.“, der jungen Patienten und ihren Eltern auf dem Weg durch die Krankheit hilft, spendet allein in diesem Jahr 10.000 Euro an die Knochenmarktransplantationsstation. Mit dem Geld werden Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionen nach einer Stammzellentransplantation bei Kindern vorangetrieben. So wird erneut dort geholfen, wo Hilfe wirklich vonnöten ist.

Im Namen des TRIMET-Kinderkrebshilfevereins überreichte Dr. Martin Iffert, Vorstandsvorsitzender der TRIMET ALUMINIUM AG, den Scheck am heutigen Morgen an die Kinderkrebsstation. Professor Dr. Arndt Borkhardt, Direktor der Klinik für Kinder-Onkologie, -Hämatologie und klinische Immunologie und Frank Fleßer von der Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. nahmen den Spendenscheck entgegen. Aufgrund des besonderen Anlasses war auch Professor Dr. Ulrich Göbel, ehemaliger Direktor der Klinik für Kinder-Onkologie, -Hämatologie und klinische Immunologie bei der Spendenübergabe dabei. „Dank der finanziellen Hilfe des TRIMET-Kinderkrebshilfevereins - seit nun 25 Jahren - können wir mit dem Spendengeld in diesem Jahr die notwendigen Maßnahmen zur Wiederherstellung des Immunsystems bei Kindern nach einer Stammzellentransplantation intensivieren“, so Prof. Dr. Borkhardt.

 Wiederherstellung des Immunsystems als letzte Hoffnung

Stammzellentransplantationen sind oftmals die letzte Möglichkeit, um das durch Chemotherapie zerstörte, aber absolut lebensnotwendige Immunsystem wieder herzustellen. Für eine gute Genesung sind moderne und effektive Behandlungsmethoden Voraussetzung, um Virusinfektionen nach der Transplantation zu vermeiden und Nebenwirkungen in den Griff zu bekommen. Mit dem 2008 initiierten Pionierprojekt zur „Wiederherstellung des Immunsystems nach einer Stammzellentransplantation bei Kindern“ unter der Leitung von Prof. Dr. Borkhardt werden die jungen Patienten nach individuellen Bedürfnissen therapiert. Mit der TRIMET-Spende sollen deshalb Therapeutika bereitgestellt werden, die auf die spezifischen Erfordernisse der Kinder ausgerichtet sind. Zukünftig werden vermehrt regelmäßige Kontrolluntersuchungen stattfinden, um bei den Patienten die Wiederherstellung des blutbildenden und des immunologischen Systems sicherzustellen und mögliche Infektionen rechtzeitig zu erkennen. Frühzeitige Impfungen zum Aufbau eines umfassenden Impfschutzes sind weitere wichtige Maßnahmen, die mit dem TRIMET-Spendengeld vermehrt ermöglicht werden sollen.

TRIMET-Krebshilfeverein setzt soziales Engagement fort  

In den letzten 25 Jahren hat der „TRIMET-Verein für die Sozialpflege an Krebs erkrankter Kinder und ihrer Eltern e.V.“, verschiedene Projekte an der Kinderkrebsstation der Universitätsklinik Düsseldorf realisiert: Das Spektrum reicht von der Förderung eines Projekts aus der Palliativmedizin über die Unterstützung durch einen Sozialarbeiter bis zur Förderung verschiedener Forschungsprojekte.

Der Gründungsgedanke des Vereins und letzten Endes seines Initiators Heinz-Peter Schlüter, Inhaber und Aufsichtsratsvorsitzender der TRIMET ALUMINIUM AG, gemeinsam mit Kunden der TRIMET Kindern in Not zu helfen, wurde bis heute - und wird auch in Zukunft - konsequent fortgeführt. Konkret begann alles vor 25 Jahren mit der Idee, dass Kunden auf Weihnachtspräsente verzichten und das Geld stattdessen kranken Kindern zugutekommen lassen. Unternehmenskunden zeigten sich damals begeistert von dieser Idee und gaben damit den Startschuss zur Gründung des TRIMET-Kinderkrebshilfevereins, der die Sammlung, Verwaltung und Mittelverwendung der Gelder organisiert.

„Mit Freude können wir auf den bisherigen Erfolg unseres Engagements zurückblicken. Darum wird der TRIMET-Krebshilfeverein auch in Zukunft soziale Verantwortung übernehmen und effizient Hilfe leisten, um jungen Patienten ein Stück Kindheit zu erhalten, trotz der lebensbedrohlichen Erkrankung und notwendigen aggressiven Therapie“, betont Dr. Martin Iffert.

Von: Monika Jakubczyk

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