TRIMET erhält den 3. Preis beim Internationalen Aluminium-Druckguss-Wettbewerb 2012

(v.l.): Horst Zirpins und Günter Bade von TRIMET nehmen die Urkunde von Günter Kirchner, Geschäftsführer des VAR entgegen, Quelle: Frank Boxler(v.l.): Horst Zirpins und Günter Bade von TRIMET nehmen die Urkunde von Günter Kirchner, Geschäftsführer des VAR entgegen, Quelle: Frank Boxler

12.01.2012 | Dritter Platz für die TRIMET ALUMINIUM AG: Ausgezeichnet wurde das Kurbelgehäuse-Unterteil K48 für das BMW Motorrad K1600GT/GTL, das Deutschlands größter Aluminiumproduzent in seinem Werk Harzgerode (Sachsen-Anhalt) produziert.

Je einen ersten Preis gab es für die Martinrea Honsel Germany GmbH, Meschede und die DGS Druckguss Systeme AG, St. Gallen. Drei weiteren Unternehmen wurde eine „besondere Anerkennung“ zugesprochen. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Eröffnungsfeier zur EUROGUSS 2012 am 16. Januar im Messezentrum Nürnberg statt.  Für TRIMET nahmen Vorstandsmitglied Thomas Reuther, der Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung Dr. Hubert Koch sowie Günter Bade, Werksleiter an den Automotive-Standorten Harzgerode und Sömmerda, die Auszeichnung entgegen. Bade verwies bei seinen Dankesworten auf das große finanzielle Engagement seines Unternehmens an den mitteldeutschen Standorten: „Wir haben in den letzten Jahren mehr als 150 Millionen Euro für den Ausbau der Druck- und Kokillengusstechnologie in Harzgerode und Sömmerda investiert und uns ein wachstumsstarkes Geschäftsfeld aufgebaut. Die Auszeichnung ist eine deutliche Bestätigung dafür, dass wir auch im Druckguss zur ersten Liga gehören“. Seit September 2009 produziert TRIMET am Standort Harzgerode für den langjährigen Kunden BMW das circa 12 Kilogramm (Rohteilgewicht) schwere Kurbelgehäuse-Unterteil. Dieses bildet zusammen mit dem Oberteil und dem Zylinderkopf das „Herzstück“ des 6-Zylinder Motors für das BMW Motorrad. Die Jury urteilte: „Besonders die Formtechnologie ist in die Bewertung eingeflossen. Die neue Gestaltungslinie hat Signalwirkung für neue Ideen in der Zukunft. Werkzeuggestaltung, Umgestaltung eines ausgewiesenen Kokillenteils in ein Druckgussteil und die Darstellung aller Vorteile beider Gießverfahren in einem Druckgussteil gehören dazu.“ Der Internationale Druckguss-Wettbewerb wird jährlich vom Verband der Aluminiumrecycling-Industrie (VAR) und der Organisation of the European Aluminium Recycling Industry (OEA) in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie (BDG) ausgetragen. Ziel des Wettbewerbs ist es, das Interesse am vielseitigen Werkstoff Aluminium weiter zu verstärken, die Öffentlichkeit auf den hohen Qualitätsstand von Aluminium-Druckguss hinzuweisen und den Einsatz von recyceltem Aluminium anzuregen. So sollen dem Werkstoff Aluminium weitere Anwendungsbereiche erschlossen werden.  

Von: Monika Jakubczyk

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