NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft besucht Werkstoffspezialisten TRIMET

10.05.2012 | Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft war heute zu Gast bei der TRIMET ALUMININUM AG im Essener Werk und informierte sich über die Aluminiumproduktion sowie die Ausbildungsprogramme des Unternehmens. Gemeinsam mit TRIMET-Inhaber Heinz-Peter Schlüter, dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Martin Iffert, dem Leiter der Energiewirtschaft Heribert Hauck und Bodo Hombach, dem Moderator des Initiativkreises Ruhr, erörterte die Ministerpräsidentin die aktuellen energiepolitischen Herausforderungen für Energieintensive Unternehmen.

In der Elektrolyse und der Gießerei informierte sich Ministerpräsidentin Kraft ausführlich über die Abläufe bei der Produktion von Aluminium, die neuesten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben des Werkstoffspezialisten und zeigte sich beeindruckt von den Ausbildungsmöglichkeiten im Unternehmen: „Dass die TRIMET den Ausbau von Forschung und Entwicklung genauso vorantreibt wie die Ausbildung von Jugendlichen, freut mich sehr. Mit 130 Azubis bundesweit ist das Unternehmen auch einer der größten gewerblichen Ausbildungsbetriebe in der Region. Investitionen in junge Menschen und neue Produkte sind gleichermaßen wichtig. So bleibt die TRIMET zukunftsfähig.“ Bodo Hombach fügte hinzu: „Die Essener TRIMET ist das Musterbeispiel für die industrielle Renaissance des Ruhrgebiets. Das Unternehmen ist Vorbild bei Innovation und Klimaschutz. Ein flexibler Spezialist, ohne dessen innovative Aluminiumlegierungen viele Produkte nicht denkbar wären."

Wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen nötiger denn je

Unter dem Eindruck des Insolvenzverfahrens der Voerde Aluminium GmbH als drittgrößter Aluminiumhersteller in Deutschland diskutierten die Ministerpräsidentin und ihre Gastgeber die aktuellen politischen Herausforderungen der Energiewende. Iffert verlieh den Forderungen der Industrie Nachdruck: „Die angekündigten Entlastungsregelungen zur Sicherstellung eines wettbewerbsfähigen Strompreises, insbesondere die Kompensation der CO2-Kosten und die Abschaltvergütung für Energieintensive Unternehmen, müssen jetzt endlich greifen. Nur dann können wir die industriellen Wertschöpfungsketten im Land halten, die die Grundlage für Werkstoffinnovationen und den Nährboden für moderne Hightech-Produkte bilden. Es ist fünf vor zwölf - die Industrie schaut nach Brüssel und Berlin. Der Standort Deutschland, TRIMET und unsere Mitarbeiter brauchen die Weichenstellungen der Politik, heute mehr denn je.“

Von: Monika Jakubczyk

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