Frankreichs Industrieminister Arnaud Montebourg besucht TRIMET

TRIMET Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Iffert (rechts) führt Frankreichs Industrieminister Arnaud Montebourg durch das Essener Aluminiumwerk.TRIMET Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Iffert (rechts) führt Frankreichs Industrieminister Arnaud Montebourg durch das Essener Aluminiumwerk.

22.05.2013 | Der französische Industrieminister Arnaud Montebourg hat heute das Essener Werk des Werkstoffspezialisten TRIMET Aluminium SE besucht. Bei einer Werksbesichtigung mit dem TRIMET Inhaber und Aufsichtsratsvorsitzenden Heinz-Peter Schlüter und dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Martin Iffert informierte sich der Minister über die Produktionsabläufe in der Aluminiumelektrolyse und in der Gießerei.

Den Minister interessierte insbesondere die Leistungsstärke des Unternehmens bei der Verzahnung von Aluminiumrecycling und Primärproduktion des Leichtmetalls sowie bei der Flexibilisierung des Produktionsverfahrens als Beitrag zur Stabilisierung der Stromnetze.

TRIMET hat ein Verfahren entwickelt, das den Energiebedarf der Produktion an eine schwankende Stromversorgung anpasst. „Mit dieser Flexibilisierung revolutionieren wir den Produktionsprozess der Aluminiumelektrolyse und passen industrielle Verfahren den Bedingungen grüner Stromversorgung an. Unser Modell belegt, dass ökologische Stromerzeugung und industrielle Wertschöpfung Hand in Hand gehen können“, sagte TRIMET Vorstandsvorsitzender Iffert.

Minister Montebourg folgte mit seinem Besuch einer Einladung der TRIMET. Das mittelständische Familienunternehmen steht derzeit in Gesprächen mit Rio Tinto Alcan über die Übernahme und Weiterführung zweier Aluminiumwerke in Frankreich. TRIMET hat in den vergangenen Jahrzehnten mehrere von der Schließung bedrohte Aluminiumwerke in Deutschland übernommen und erfolgreich weitergeführt. Die Produktionswerke in Saint-Jean-de-Maurienne und Castelsarrasin mit ihren mehr als 500 Arbeitsplätzen würden das Produktportfolio der TRIMET sinnvoll ergänzen.

Von: Wolfgang Nübold

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