TRIMET Standort Hamburg will Emissionen weiter senken

Aluminium Elektrolyse am TRIMET Standort HamburgAluminium Elektrolyse am TRIMET Standort Hamburg

03.06.2016 | Gemeinsam mit zwölf weiteren Unternehmen aus der Hansestadt hat der dortige TRIMET Standort das „Energieeffizienz-Netzwerk der Hamburger Industrie“ gegründet. Über das vom Industrieverband Hamburg getragene Netzwerk wollen die Unternehmen Erfahrungen und bewährte Verfahren im Bereich der Energieeffizienz austauschen und so einen Beitrag für nachhaltige Industrieproduktion in Hamburg leisten. Bis Ende 2018 werden sie ihren CO2-Ausstoß um insgesamt 60.000 Jahrestonnen reduzieren.

Bei TRIMET stehen hierfür insbesondere Maßnahmen in der Elektrolyse im Vordergrund. „Wir machen gerne und aus Überzeugung mit. Als energieintensiver Betrieb sind Effizienzsteigerungen für uns ein wichtiges Thema. Damit tragen wir zum Umweltschutz bei und können zugleich unsere Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen“, sagt Klaus Schweininger, kaufmännischer Leiter am Standort Hamburg. Insbesondere mit Kollegen anderer energieintensiver Unternehmen wie der Hamburger Kupferhütte oder dem Stahlwerk möchte er sich über Möglichkeiten austauschen, den Betrieb noch energieeffizienter zu gestalten.

Zuletzt hat zum Beispiel die Umrüstung der Lüftungsmotoren in den Produktionsreihen 1 und 2 der Elektrolyse eine große Wirkung erzielt. Während die Intensität der Lüftung früher reguliert wurde, indem die Lüftungsklappen teilweise geöffnet oder geschlossen wurden, passen die Motoren ihre Leistung nun an den jeweiligen Bedarf an. „Weil unsere Anlagen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr laufen, hat schon eine Einsparung um wenige Prozent eine erhebliche Wirkung. Deshalb suchen wir dauernd nach Verbesserungsmöglichkeiten“, erklärt Schweininger das Prinzip.

Das Hamburger Energieeffizienz-Netzwerk ist teil einer bundesweiten Initiative von Bundesregierung und Wirtschaft. Sie soll zum Erreichen der klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland beitragen. Die Fortschritte der einzelnen Netzwerke werden durch ein jährliches stattfindendes Monitoring überwacht.

Von: Wolfgang Nübold

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Wolfgang Nübold

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