TRIMET stellt neue Legierungsvariante für Einsatz im Automobilbau vor

Der Aluminiumspezialist TRIMET produziert jährlich rund 100.000 Tonnen Drähte für ein breites Anwendungsspektrum.Der Aluminiumspezialist TRIMET produziert jährlich rund 100.000 Tonnen Drähte für ein breites Anwendungsspektrum.

18.10.2016 | Auf der Aluminium 2016 präsentiert sich die TRIMET Aluminium SE mit einem breiten Produkt- und Leistungsspektrum. Der Werkstoffspezialist stellt auf der Leitmesse der Aluminiumindustrie eine neue Variante der Legierung EN AW-6082 mit hoher Beständigkeit gegen interkristalline Korrosion vor. Sie eröffnet mechanischen Aluminiumdrähten neue Anwendungsmöglichkeiten im Automobilbau.

Der neue Werkstoff verbindet die bewährten mechanischen und dynamischen Eigenschaften des Legierungstyps EN AW-6082 mit einer deutlich verbesserten Korrosionsbeständigkeit. „Viele potenzielle Anwendungen für mechanische Drähte stellen hohe Ansprüche an das Korrosionsverhalten. Die Beaufschlagung von Streusalz in Verbindung mit feuchter Atmosphäre im Winter belastet beispielsweise Bauteile von Automobilen sehr stark, dabei kommt es schnell zum gefürchteten Kornzerfall. Mit unserer neuen Variante können wir die interkristalline Korrosion weitestgehend ausschließen“, erklärt Luigi Mattina, Mitglied des Vorstands der TRIMET Aluminium SE.

Beim internationalen Branchenforum wird TRIMET die neue Legierungsvariante im Rahmen der Aluminium 2016 Conference erstmals vorstellen. Zu den möglichen Anwendungen gehören zum Beispiel Sensoren in Automobilfelgen, die während der Fahrt permanent den Reifendruck überwachen.

Der Anteil an Aluminiumbauteilen im Automobilbau steigt seit Jahren an. Drähte aus dem Leichtmetall kommen dabei in stromleitenden und in mechanischen Anwendungen zum Einsatz. Einen wichtigen Wachstumsbereich für mechanische Anwendungen bilden dabei kalt umgeformte Komponenten wie Schrauben, Muttern, Bolzen und Nieten. TRIMET bietet ihren Kunden ein breites Spektrum der entsprechenden Drähte in den Gattungen AlCu, AlMg und AlMgSi.

Unter den im Automobil auftretenden korrosiven und thermischen Belastungen hat sich auch die Aluminiumlegierung EN AW-6056 bewährt. Aus ihr lassen sich unter anderem Schrauben mit einer Zugfestigkeit von rund 400 MPa bei guter Temperaturbeständigkeit auch unter Langzeitbelastung herstellen.

Die Drahtproduktion der TRIMET konzentriert sich an den beiden französischen Standorten Saint-Jean-de-Maurienne und Castelsarrasin. Mit vier Gieß-Walzanlagen und den dazugehörigen Wärmebehandlungsöfen erfüllt das Familienunternehmen alle Kundenwünsche hinsichtlich Querschnitt, Verarbeitung und Legierung.

Aluminium 2016 vom 29. November bis 1. Dezember 2016 in Düsseldorf – TRIMET freut sich auf Ihren Besuch in Halle 11 am Stand E20.

Von: Wolfgang Nübold

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Wolfgang Nübold

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